Geographie

Suchbegriff: Südamerika

Der IWF hat seine globale Wachstumsprognose für 2026 auf 3,3 % angehoben und begründet dies mit der Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft, da sich die Unternehmen an die gesenkten US-Zölle anpassen und von einem anhaltenden Boom bei Investitionen in künstliche Intelligenz profitieren. Während die Handelsstörungen ab 2025 überwunden werden, birgt der KI-Boom sowohl Aufwärtspotenzial für Produktivitätssteigerungen als auch Risiken für Inflation oder Marktkorrekturen. Der Bericht zeigt Aufwärtskorrekturen für die Wachstumsprognosen der USA, Chinas und Europas, wobei Brasilien aufgrund seiner strafferen Geldpolitik eine bemerkenswerte Ausnahme bildet.
Der Artikel analysiert, wie Donald Trumps zweite Regierung die multilaterale Nachkriegsordnung systematisch durch einseitige Maßnahmen demontiert, darunter der Austritt aus internationalen Abkommen wie dem Pariser Abkommen und der WHO, die Sabotage multilateraler Initiativen und die Verfolgung einer Außenpolitik nach dem Prinzip „America First“. Experten beschreiben dies als einen Übergang zu einer „neoroyalistischen internationalen Ordnung“, die eher von persönlichen Beziehungen als von strukturierten Institutionen geprägt ist und zu Unsicherheit und Spannungen in den globalen Angelegenheiten führt.
Analyse der aggressiven Außenpolitik Donald Trumps während seiner zweiten Amtszeit, mit Schwerpunkt auf der militärischen Intervention der USA in Venezuela, den Bedrohungen für die Souveränität Grönlands und der daraus resultierenden globalen Besorgnis über die Machtprojektion der USA und einen möglichen Zerfall der NATO, während sich die Staats- und Regierungschefs der Welt in Davos inmitten verschärfter geopolitischer Spannungen versammeln.
Der Artikel analysiert das Wiederaufleben des Neomerkantilismus im globalen Handel und hebt dabei Chinas Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar sowie die protektionistische Zollpolitik der Trump-Regierung hervor. Er untersucht, wie dieser Nullsummenansatz, der an den Merkantilismus des 17. und 18. Jahrhunderts erinnert, internationale Spannungen hervorruft und zu einer Fragmentierung der Weltwirtschaft führen könnte. Der Artikel warnt davor, dass der Neomerkantilismus ohne umsichtiges Management zu einem größeren Konflikt eskalieren könnte, und schlägt vor, dass multilaterale Abkommen ähnlich den Handelsrahmenwerken nach dem Zweiten Weltkrieg eine Lösung bieten könnten.
Perus staatliche Ölgesellschaft Petroperu steht vor großen Herausforderungen, da die Beschäftigten einen dreitägigen Streik ausgerufen haben, um gegen die Privatisierungspläne der Regierung zu protestieren. Gleichzeitig wird darüber diskutiert, die hoch verschuldete Raffinerie Talara unter externes Management zu stellen. Das Unternehmen, das den peruanischen Downstream-Markt dominiert, steht trotz der kürzlich erfolgten Modernisierung der Raffinerie unter finanziellem Druck, was Risiken für die inländische Kraftstoffversorgung in einem Land mit sich bringt, das trotz begrenzter Rohölproduktion stark von der lokalen Raffination abhängig ist.
Deutsche Wirtschaftsführer fordern eine besonnene Reaktion auf die US-Zollandrohungen im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit und warnen davor, dass eine Eskalation einen Handelskrieg auslösen könnte, der der exportabhängigen deutschen Wirtschaft schaden würde. Die Industrieverbände äußern sich zwar empört über die Drohungen von Präsident Trump, plädieren jedoch dafür, den Dialog aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Diversifizierung des Handels mit Partnern wie dem Mercosur, Indien und Indonesien voranzutreiben, um die Abhängigkeit von den US-Märkten zu verringern.
Die Drohung von Präsident Trump, acht europäischen Ländern 10 % Zölle aufzuerlegen, sollte den USA der Kauf Grönlands verwehrt werden, dürfte die Finanzmärkte unter Druck setzen und die Spannungen im Handelskrieg erneut anheizen. Experten sagen voraus, dass die Märkte die Woche mit einer risikoaversen Haltung beginnen werden, wobei europäische Verteidigungsaktien potenziell profitieren könnten, während sichere Anlagen wie Gold eine steigende Nachfrage verzeichnen dürften. Die Situation bedroht die transatlantischen Beziehungen und die Stabilität der NATO, wobei die EU-Länder angesichts mehrerer geopolitischer Krisen Vergeltungsmaßnahmen vorbereiten.
Die neue gemäßigte Regierung Boliviens hat zugesagt, alle bestehenden Lithium- und Energieverträge einzuhalten, einschließlich derjenigen, die unter der vorherigen sozialistischen Regierung mit Russland und China unterzeichnet wurden. Die Regierung möchte Investoren beruhigen und ausländische Investitionen anziehen, während sie gleichzeitig Reformen zur Bekämpfung von Subventionsmissbrauch und zur Stabilisierung des Energiemarktes umsetzt. Bolivien verfügt über mehr als 20 % der weltweiten Lithiumreserven und plant die Einführung neuer Gesetze für Kohlenwasserstoffe und Lithium, um Investitionen anzukurbeln.
Die venezolanische Ölindustrie erlebt nach dem Sturz von Nicolás Maduro einen grundlegenden Umbruch, wobei die USA die Bemühungen zur Wiederbelebung der Produktion aus den weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven anführen. Der Plan sieht vor, gelagertes Rohöl zu monetarisieren, PDVSA neu zu strukturieren, internationale Investitionen anzuziehen und Venezuela aus dem Einflussbereich Russlands und Chinas zu befreien. Analysten prognostizieren eine mögliche Steigerung der Produktion von derzeit unter 1 Million Barrel pro Tag auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag bis Anfang der 2030er Jahre durch vier Kategorien von Möglichkeiten. Chevron und Repsol sind in der Lage, die ersten Investitionen zu tätigen, während neue Gesetze darauf abzielen, die Beteiligung des Privatsektors am venezolanischen Ölsektor zu fördern.
Die staatliche indische Raffinerie MRPL wechselt nach den US-Sanktionen gegen russische Produzenten von russischen Ölimporten zur Erkundung venezolanischer Rohölkäufe. Dieser Schritt spiegelt die rasche Umstrukturierung der globalen Ölhandelsmuster wider, wobei die großen Händler Vitol und Trafigura US-Lizenzen erhalten haben, um venezolanisches Öl zu vergünstigten Preisen an asiatische Raffinerien zu vermarkten.

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